Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation

Świdnica

Foto panorama Świdnica 2

Świdnica – eine historische Stadt mit über 750-jähriger Tradition und mit vielen wertvollen Denkmälern liegt ca. 50 km von Wrocław – der Hauptstadt Niederschlesiens entfernt.  Dank der nach dem II. Weltkrieg gut  aufbewahrten Altstadt, hält man Świdnica für eine der wertvollsten historischen Städte Polens. Dank der Lage im Herzen Europas und auch auf den wichtigen Handelswegen, sowie den auf dem ganzen Kontinent bekannten Waren u.a. Bier und Tuch, ist die Stadt Świdnica in ihren Prachtjahren zur Hauptstadt des Fürstentums Schweidnitz - Jauer geworden.

Heutzutage ist Świdnica eine moderne und freundliche Stadt. Sie wird durch historische kompakte Bebauung und durch das in unverändertem Zustand seit dem Mittelalter aufbewahrten Stadtplanungsnetz ausgezeichnet. Bunte Wohnhäuser verzieren das Herzen der Stadt, gehaute Brunnen, stimmungsvolle Illuminationen und der nach 45 Jahren wiederaufgebaute Rathausturm bilden das einmalige Klima dieses Ortes. Von der Aussichtsterrasse des Rathausturmes hat man einen Rundblick über die Stadt und Gegend und beim guten Wetter auch auf den höchsten Gipfel der Sudeten – die Schneekoppe. Touristische Hauptattraktion der Stadt ist die Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit (XVII Jh.) – die größte Holzkirche Europas in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen. Ihre prächtige Einrichtung und zugleich bescheidene Fachwerkkonstruktion aus Holz, Lehm, Sand und Stroh beeindruckt jeden Touristen. Wenn man die Stadt besichtigt, ist es kaum möglich, dass man den 101 Meter hohen Domturm der katholischen Pfarrkirche des St. Stanislaus und St. Wenzeslaus übersieht, der die Stadt überragt. Ein monumentales Bauwerk im gotischen Stil bezaubert die Touristen mit seiner ungeheuren Größe und mit prachtvoller Barockeinrichtung. Es ist auch empfehlenswert, sich die Überreste der Festung Schweidnitz und insbesondere die Neumühlen – Flesche anzusehen, sowie den renovierten historischen Bahnhof, der zur Perle der Stadt wurde. Alle interessantesten Ecken der Stadt kann man besuchen, indem man die speziell für diese Zwecke vorbereitete touristische Stadtroute ausnutzt. Hier findet man u.a.: ehemaligen Palast von Grüssauer Zisterziensern, das Haus ,,Zu Stieren“, Überreste der Festung Schweidnitz, Haus am Markt Nr. 34-35, sowie das einzigartige Museum des Früheren Kaufmannsstandes in Polen.

 

Perle des schlesischen Barocks. Die Architektur in Schweidnitz, im Vergleich zu anderen Städten, wird durch eine besonders große Anzahl von Barockelementen hervorgehoben – höchstwahrscheinlich die größte in diesem Teil Niederschlesiens und Europa. Prächtige einzigartige Barockeinrichtungen finden wir besonders im Innenräumen der Kirchen (Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, die Kathedrale zu St. Stanislaus und St. Wenzeslaus, St. Josef Kirche) und auf den Fassaden der Wohnhäuser in der Altstadt (z.B. Ringhaus Nr. 6, Nr. 7 – Haus zur Goldenen Krone, Ringhaus Nr. 8 – Das Haus zum goldenen Männlein, Ringhaus Nr.15 – Haus zum Kopf des Johannes des Täufers, Ringhaus Nr. 25 – Familienhaus von Hochberg, Ringhaus Nr. 32 – Haus zu den Adlern). Den barocken Stil sieht man auch in den anderen architektonischen Formen wie: Brunnen, Skulpturen und anderen Elementen, die insgesamt eine architektonische Darstellung der Stadt bilden. Andererseits trägt die hervorragende Akustik in der Friedenskirche dazu bei, dass die Kirche ein ausgezeichneter Ort für das Internationale Bachfestival ist, das jedes Jahr in unserer Stadt stattfindet. Daran nehmen immer die besten Barockmusiker aus verschiedenen Ländern teil.

Świdnica ist auch eine Stadt, wo verschiedene interessante Kultur- und Sportveranstaltungen stattfinden. Am jeden ersten Sonntag des Monats findet in Świdnica Trödel- und Münzenmarkt statt, eine der ältesten und größten Veranstaltungen dieser Art in Polen. Im Frühling und im Sommer nehmen die Stadtbewohner sowie die Touristen an einer Rallye, am Eberfest, an Schweidnitzer Tagen der Stadt, am  Festival des Offenen Theaters und am Internationalen Bachfestival teil. Im Herbst treffen sich bei uns die Liebhaber der guten Filme angesichts des Filmfestivals Spektrum und im Winter auf dem Weihnachtsmarkt. Świdnica kann man zur jeden Zeit besuchen! Herzlich willkommen!

Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, auf der Prestigeliste des Weltkulturerbes der UNESCO. Man hält sie für die größte Holzkirche Europas, denn einmalig können hier 7500 Personen Platz finden. Zugleich ist das eine der zwei erhaltenen Friedenskirchen in der Welt (die zweite ist in Jauer). Das Fachholzbauwerk wurde auf einem griechischen kreuzförmigen Grundriss gebaut. Das Innere der Kirche bezaubert durch ihre Barockeinrichtung. Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen zwei Barockorgel. Zu den wertvollsten Elementen der Barockeinrichtung gehören auch der Hauptaltar, die Kanzel und die Familienlogen der verdienten Bürger und Herrscher des Schweidnitzer Landes. Die Kirche wird mit einem Denkmälerkomplex am Friedensplatz umgeben: dazu gehören der Glockenturm, das Wächterhaus, Pfarrhaus und der evangelische Friedhof. Alle Bauten stammen aus dem XVII. Jahrhundert und sind ein Beispiel für die charakteristische Riegelbauart. Im Wächterhaus gibt es heutzutage ein Cafe. Auf dem evangelischen Friedhof wurden u.a. der Konstrukteur des ersten Tennisschläger in Europa und der Schüler von J. S. Bach – der ehemalige Organist beerdigt.

Kontaktangaben: Pl. Pokoju 6, 58 – 100 Świdnica
tel. +48 74 852-28-14, +48 603-331-578, www.kosciolpokoju.pl
Öffnungszeiten:
IV – X Mo. – Sa. 9:00 Uhr – 18:00 Uhr, So. – 12:00 Uhr – 18:00 Uhr
XI – III – Mo. – Sa. – 10:00 Uhr – 15:00 Uhr, So. 12:00 Uhr – 15:00 Uhr
Eintritt: N – 10 ZL, E – 5 ZL, Gruppen - 8 ZL

Die Kathedrale zu St. Stanislaus und St. Wenzeslaus. Die gotische Kirche aus dem XIV. Jahrhundert mit ihrer entzückenden Barock-gotischen Einrichtung und mit ihrem 101 Meter hohen Turm (das ist der höchste Turm in Niederschlesien und der fünftgrößte in Polen), bildet ein Erkennungspunkt der Stadt. Im Inneren der Kirche zieht eine besondere Aufmerksamkeit der imposante Hauptaltar an, gebildet nach dem Barockaltar in Pariser Kirche Van-de-Grace  und ein gotischer Marientod- Altar als Nachbildung des Hochaltars von Veit Stoß in der Marienkirche in Krakau, der  das Einschlafen Marias darstellt. Am Fuße der Kathedrale befinden sich die Überreste der Friedrichsbefestigungsanlagen aus der II. Hälfte des XVIII. Jahrhunderts. Dank dem Papst Johannes Paul des II. ist die damalige Diözesankirche am 23 März 2004 zur Kathedrale und zum Sitz der neuen Diözese geworden.

Kontaktangaben: Pl. Jana Pawła II 2, 58 – 100 Świdnica
tel. +48 530-853-425 (Kanzlei), +48 720-101-606 (Domführer),
e-mail: katedra.swidnica@gmail.com - www.katedra.swidnica.pl

Museum des Früheren Kaufmannsstandes. Die Gründung des Museums im Jahre 1967 knüpfte an die Kaufmannstradition der Stadt an.  Im Museum werden die mit der Geschichte der Kaufmannschaft verbundenen Ausstellungsstücke wie: Waagen, Gewichte, Einrichtung des damaligen Kolonialwarenladens, der Apotheke, des Waagehauses und des Messamtes gesammelt. Im gotischen Ratsherrensaal befinden sich die wertvollen Gemälde aus dem XVI. Jahrhundert, die - Das Gericht über die Sünderin, Das Jüngste Gericht und Die Kreuzigung Christi – darstellen.  Hier kann man sich auch das Modell der Stadt aus dem XVII. Jahrhundert und viele interessante mit der Geschichte der Stadt verbundenen Ausstellungsstücke ansehen. Bevor man ins Museum gelangt, soll man sich unbedingt auf die Bank neben Maria Kunic, der ersten Astronomin der Welt, hinsetzen.

Kontaktangaben: Rynek 37, 58 – 100 Świdnica
tel. +48 74 852-12-91, www.muzeum-kupiectwa.pl
Öffnungszeiten:
Mai – September Di. – Fr. 10:00 – 17:00 Uhr, Sa. – So. 11:00 – 17:00 Uhr
Oktober – April Di. – Fr. 10:00 – 16:00 Uhr, Sa. – So.11:00 – 17:00 Uhr
Eintritt: Normal – 6,00 ZL, ermäßigt – 4,00 ZL, Führung – 30 ZL, Museumsunterricht – 30 ZL freitags – Eintritt frei

 

Rathausturm. Nach dem in den Jahren 2010-2012 geführten Wiederaufbau ragt er wieder über den Schweidnitzer Markt hinaus. Der erste Rathausturm gab es über dem Markt schon im Mittelalter. Mit der Zeit wurde er durch die Naturkatastrophen und Kriege zerstört und in den Jahren 1763-65 hat der Turm seine erkennbare Form bekommen. Der  Turm hat den Schweidnitzer Markt 202 Jahre lang verziert bis er am 5. Januar 1967 zusammengestürzt ist, kurz danach, als die Viertelglocke 15:15 Uhr geläutet hat. Das Gebäude des neuen Rathausturmes  ist beinahe 58 Meter hoch und hat 10 Stockwerke. Auf dem Turm gibt es eine Uhr, deren Elemente, die draußen sichtbar sind, hat man dem originellen Aussehen vor dem Zusammensturz angepasst. Der neue Turm wird mit Helm und Spitze mit einer charakteristischen Kugel gekrönt.

Kontaktangaben: Wewnętrznastr. 4 (Markt), 58-100 Świdnica
tel. +48 730-796-626, www.wieza.swidnica.pl
Öffnungszeiten:
Di. – So. von 10:00 Uhr bis 10:00 Uhr
Eintritt: N – 2 ZL, E – 1 ZL, Kinder bis 6 Jahre eintritt frei

Das Elternhaus von Manfred von Richthofen – Jagdflieger des I. Weltkrieges genannt. Die Villa steht in der Sikorskistr. 19. Das ist das Elternhaus von Manfred von Richthofen - Jagdflieger des I. Weltkrieges genannt, der 80 Luftsiege davongetragen hat. Er wurde am 21. April 1918 über einem Gebirgspass Morlancourt nicht weit von Sommy in Frankreich abgeschossen. In den Jahren 1933-45 gab es ein Museum dem Manfred von Richthofen gewidmet. Es bestand aus fünf Räumen im 1. Stock. Die Ausstellungsstücke bildeten Orden, Teile der Flugzeuge von Allierten, die Waffen und Jagdtrophäe. Nach dem Krieg sind die Ausstellungsstücke unter ungeklärten Umständen verschwunden. Im Garten befinden sich eine dem Richthofen gewidmete Gedenktafel und ein Stein, der seinen Tod unvergesslich machen soll.

Kontaktangaben: Sikorskistr. 19, 58-100 Świdnica

Hergestellt 21.2.2018 16:55:25 | gelesen 2921x | ernest
 
load